14.08.2010 (Letzter Artikel)
My Hostfamily...
03/07/2010-14/08/2010
I remember the day when I got the letter. Nicht irgendein Brief, sondern jenen, der mir meine "Hostfamily" verraten hatte. Ich begutachtete gar nicht die Einleitung, sondern suchte sofort den Namen ... Elaine Wood!! Ich umarmte den Zettel und rief vor Freude: "Ich han mini Hostfamily!!" und vertiefte mich in ihre Beschreibung. Ich hatte sie Schwarz auf Weiss.
Obwohl sie mir sofort sympathisch war, wollte ich nicht anrufen. Ich war "kind of" zu schüchtern ... Was ist, wenn sie am Telefon meine Vorstellungen "enttäuschen"? Meine Mutter löste das Problem schnell, indem sie Folgendes sagte: "Gib mir die Telefonnummer ..." "Danke, Mami ..." "Hier ... das Telefon ..." "Mami, nei..." "Es läutet schon" "Och Mami!!!!!!!!!" Und so kam es, dass ich doch anrief ...
David nahm ab und so führte ich das erste Gespräch mit meinem "Hostdad". Um ehrlich zu sein, war das Gespräch sehr angenehm und was mich sehr überraschte, war, dass ich alles auf Anhieb verstand und keine Mühe mit dem Akzent oder Ähnlichem hatte. Meine "mum" war nicht da, doch ich meldete mich am nächsten Tag nochmals und quatschte auch noch mit ihr. Meine Befürchtung war sinnlos, ich freute mich nur noch mehr sie bald auch persönlich zu treffen, es ging nicht mehr sehr lange ...
My Hostfamily:
Hostfather/Hostdad: David, der ab und zu mit mir über die anderen Studenten sprach, welche ihn manchmal, aus meiner Sicht verständlich, zum Wahnsinn trieben. Man kann einen "Panic Alarm" (für den Fall man werde an der Haustür überfallen) nicht ausversehen auslösen, da muss man seine Finger wirklich hineindrücken!!
Hostmother/Hostmum: Elaine, die beschäftigte Frau mit dem grossen Herz! Sie arbeitet nicht nur mit "disabled" Kinder, sondern übernimmt auch jeden Student der keine Hostfamily hat und/oder vor einer verschlossenen Tür sitzt, wie im Fall Luis.
Hostsister/Hostsis: Kate, mit wem ich "sometimes" rausging um mit ihr Fussball zu spielen oder sonst irgendwas, sie stellte mir auch ihre Kollegen vor. Sie äusserte auch den Wunsch einmal die Schweiz zu bereisen, obwohl sie dies noch nie vorher erwähnt hatte.
Hostbrother/Hostbro: Charlie ist auch ein Goldschatz. Obwohl er sich manchmal aufspielte, lag ihm sehr am Herzen, was ich über ihn dachte. Er erschien von Zeit zu Zeit in meinem Zimmer, entweder um mit mir über die restlichen Studenten zu sprechen oder einfach sonst Einbisschen zu quatschen. Er bemühte sich sehr um sein Image (physisch als auch psychisch)
Hostdog: Dusty war genial. Ich wollte schon immer einen Hund oder eine Katze, was aber nie möglich war, doch nun hatte ich diese Möglichkeit für 6 Wochen. Sobald Dusty hungrig war oder lust auf Essen hatte, spazierte sie mit ihrem Fressnapf in der Schnauze herum, sogar in mein Zimmer kam sie und äugelte mich an. Sie wusste, egal wie der Napf am Boden lag (even if it was upside down), wie und wo sie mit der Pfote draufdrücken musste, sodass sich der Napf aufstellte und sie ihn in die Schnauze nehmen konnte. Herzig fand ich auch, dass sie während dem Schlafen, fast "kind of" schnarchte oder sogar seufzte.
Hostcat: Lulu, die unglaubliche Katze. Sie gewöhnte sich nicht nur daran immer durch mein Zimmerfenster rein- und rauszugehen, sondern wusste auch meine Zimmertür zuöffnen. Bald darauf entdeckte sie auch noch "My luggage" unter meinem Bett, was sie sofort zu ihrem neuen Schlafplatz machte, doch hatte sie die Gewohnheit erst spät nachts 1 oder 2 Uhr morgens, die Tür zuöffnen und ins Bett zugehen.
Hostturtles: (sry... no idea...) von denen weiss ich eigentlich nicht viel und habe sie auch nur einmal in ihrer "Hütte" versteckt beim Schlaf gesehen.
My room: war nicht gerade gross, aber gemütlich und ich musste es ja auch nicht teilen. Mit einem kleinen Schreibtisch, einen Schrank für die Kleider, einen Spiegel, einen kleinen Fernseher mit 4 Sendern auf einem kleinen Tischchen, ein Nachttischchen und einem Bett ausgestattet, wurde es dem Zweck des Zimmers gerecht.
other Students: Henry, Francis, Iño, Luis, Nathan, Duncan, Leticia, Christina, etc... diese waren gestaffelt da, manche lernte ich besser kennen als andere und einige waren sehr freundlich und aufgestellt und mir wichtig oder fast sogar auch ans Herz gewachsen.
das Essen: war meist aus frischen Zutaten hergerichtet und stand um 6 oder 7.30pm auf dem Tisch. Gekocht wurde für die ganze Bande, das heisst es gab das gleiche für alle. Eine unglaubliche Leistung! Chapeau!
Einmal wöchentlich war man "allowed" eine eigene Maschine laufen zu lassen oder, wenn man fragte, konnte sie einzelne Stücke mit ihrer Wäsche mitwaschen.
(Ich hoffe ich kann bald noch ein Hostfamily-Bild auftreiben)
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